Schlaftagebuch

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

Im Verlaufe seines Lebens wird nahezu jeder Mensch mindestens einmal eine Phase mit Schlafstörungen durchmachen. Dabei kann es sich um Schlaflosigkeit, eine Einschlafstörung und Durchschlafstörung, übermäßige Tagesmüdigkeit, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus oder um andere schlafgebundene Störungen wie Schlafwandeln, Schnarchen oder Albträume handeln. Ursachen einer Schlafstörung können u.a. Stress, Alkoholkonsum oder wechselnde Arbeitszeiten (Schichtarbeit) sein.

Um die genauen ursächlichen Zusammenhänge eines Schlafstörung erkennen zu können, kann es notwendig werden ein sogenanntes Schlaftagebuch zu führen. Der behandelde Arzt lernt so die Schlafgewohnheiten kennen und kann daraus die Schlafstörung diagnostizieren. Nur wenn eine genaue Diagnose vorliegt und alle Ursachen bekannt sind, kann eine Behandlung der Schlafstörung nachhaltig erfolgreich sein.

Entscheidend für einen subjektiv wahrgenommenen erholsamen Schlaf ist nicht die Schlafdauer, sondern allein die Schlafqualität. Auch wenn ein Mensch durchschnittlich 7-8 Stunden Schlaf braucht, um sich am Morgen ausgeruht und fit zu fühlen, können für jemanden auch 4 Stunden ausreichen. Ein anderer Schlaftyp benötigt dagegen bis zu 10 Stunden für einen erholsamen Schlaf. Die Erholung findet während der Tiefschlafphasen statt, die sich mit den REM-Phasen (Rapid Eye Movements) abwechseln, in denen man träumt. Jede Phase dauert unterschiedlich lange und wird 4-5 mal durchlaufen.

An dieser Stelle ist allerdings fraglich, ob die höheren Zahlen der Fälle mit Narkolepsie zustande kamen, weil sich die Fälle tatsächlich vermehrt hatten, oder weil vermehrt darauf geachtet wurde. Dass der Impfstoff ein Auslöser ist, ist eher unwahrscheinlich, da sowohl geimpfte als auch ungeimpfte Personen von der Narkolepsie betroffen waren. Völlig unabhängig davon kann eine Narkolepsie auch sekundär durch eine Schädigung des Hypothalamus entstehen.

Meist zeigen sich erste Symptome der Narkolepsie schon im Kinder- und Jugendalter. Da sie noch sehr schwach sind, bleibt die Krankheit zu Beginn oft unbemerkt. Dies ist auch der Grund, weshalb der Zeitraum zwischen Symptombeginn und der Diagnose Narkolepsie meist mehrere Jahre beträgt.

Zu den gängigen diagnostischen Maßnahmen gehören die somnographische Untersuchung im Schlaflabor, sowie ein multipler Schlaflatenztest. Des Weiteren wird ein MRT des Schädels gemacht, um andere Erkrankungen und Schädigungen des Gehirns auszuschließen. Außerdem kann die Gehirnflüssigkeit, der Liquor cerebrospinalis, auf die Konzentration von Hypocretin untersucht werden.

Diese ist allerdings nur beim Typ I der Narkolepsie niedrig, da die produzierenden Zellen im Hypothalamus zerstört sind (s.o.). Beim Typ II ist die Konzentration von Hypocretin unauffällig, eine weitere Beobachtung, die noch nicht geklärt ist.

Bei Forschungen in der Schweiz konnte zusätzlich ein neuer Test entwickelt werden. Dabei sollen die speziellen Immunzellen, die die Hypothalamuszellen zerstören, erkannt werden. Durch diesen Test kann die Narkolepsie viel früher diagnostiziert und behandelt werden. Allerdings setzt der Test voraus, dass es sich bei der Narkolepsie um eine Autoimmunkrankheit handelt.

Ist die Narkolepsie diagnostiziert, so steht den Betroffenen eine symptomorientierte Behandlung zur Verfügung. Die Schläfrigkeit kann so zum Beispiel mit Modafinil oder Epineprin behandelt werden, während bei häufigen Kataplexien eher Antidepressiva angewandt werden.

Diese Therapie zielt darauf ab, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern und ihnen einen möglichst normalen Alltag zu ermöglichen. Eine vollständige Heilung ist bis jetzt noch nicht möglich.

Die Narkolepsie ist vermutlich eine irreversible, langsam fortschreitende Krankheit. In der Forschung gilt es jetzt, Möglichkeiten zur frühen Erkennung zu schaffen und die Degeneration zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.