Starke Schlaftabletten
Starke Schlafmittel, die heute in der Regel verordnet werden, gehören der Benzodiazepingruppe an, die mit dem Valium verwandt sind. Ihre
Wirkungsweise ist die Hemmung der Weiterleitung von Nervenimpulsen im Gehirn.
Damit sind eine Menge unerwünschter Nebenwirkungen von Schlafmitteln verbunden, die alle
starken Schlafmittel mit sich bringen. Die große Gefahr der Abhängigkeit ist die bekannteste und wird ergänzt durch Benommenheit und der Gefahr,
zu stürzen. Dazu kommt das Paradoxon, dass neben der gewünschten Beruhigung eine gesteigerte Nervosität oder sogar noch ein ständiges „unter
Strom stehen“ hinzukommen.
Durch die starke Wirkungsweise kommt es nach längerer Einnahme bzw. hochdosierter Einnahme zu schweren Entzugserscheinungen wie Zittern,
Schlafstörungen, Unruhe, Kopfschmerzen und Muskelkrämpfen. Zusätzlich zu diesen bekannten Nebenwirkungen wurden weitere erstaunliche
Nebenwirkungen festgestellt.
Die beliebteste Schlaftablette der USA, die auch in Deutschland zu den meist genommenen Schlaftabletten
zählt, ließ nach der Einnahme die Schlafenden ins Auto steigen, um kleine Spritztouren zu unternehmen, die natürlich nicht immer ohne Unfall
verliefen. Darüber wurde in verschiedenen Fachmagazinen berichtet. Schlafwandeln und nächtliches Essen oder Sex, ohne sich auch nur annähernd
daran erinnern zu können, waren nach der Einnahme entsprechender Präparate bekannt geworden.
Ganz andere unerwartete Nebenwirkungen wurden an Koma-Patienten beobachtet, die plötzlich aufwachten und sich mit dem Pflegepersonal oder den
Angehörigen über Stunden unterhalten konnten. Hierzu wurde nun zu weiterführenden Studien angeregt.
Eine andere Präparatgruppe, die der Theophyllinpräparate, die nächtliche Atempausen reduzieren sollen, bringt durch die Stoffverwandtheit mit
Koffein Herzrasen, Herzrythmusstörungen und Bluthochdruck als Nebenwirkungen mit sich.
Insoweit ist es sicher sinnvoll, sich bei Schlaflosigkeit verstärkt der Ursachenbehebung zuzuwenden oder alternative Schlafmittel zu wählen.
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