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Besser Schlafen durch Schlafrestriktion und Schlafkompression

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Ein Großteil der deutschen Bevölkerung leidet an Einschlafproblemen bzw. Durchschlafproblemen, wobei beinahe die Hälfte dieser ihre Schlafstörungen verschweigen.

Hilfe gegen das Problem kann durch eine Schlafrestriktion oder Schlafkompression erfolgen, wobei diese unter Aufsicht eines Therapeuten durchgeführt werden sollten und zumeist nur bei chronisch Schlafkranken Erfolge erzielen.

Jährlich werden knapp 400 Millionen Schlaftabletten von deutschen Ärzten verschrieben, diese sind nicht die Lösung und könnten die Situation möglicherweise noch verschlechtern, auch besteht die Gefahr einer Tablettenabhängigkeit. Bei der Behandlungsmethode der Schlafrestriktion werden Dauer und Zeiten des Schlafes festgelegt, ein Schlaf außerhalb dieser ist nicht gestattet.

Der Erfolg kommt dadurch zustande, dass der zu Behandelnde einem erhöhten Schlafdruck ausgesetzt ist, denn insbesondere am Anfang der Therapie wird die Dauer des Schlafes auf teilweise nur fünf Stunden begrenzt. Die Dauer der Schlafrestriktion beläuft sich auf etwa 6 bis 10 Wochen, dabei ist zu beachten, dass eine eventuell starke Tagesmüdigkeit auftreten kann.

Wichtig ist es, dass der Patient mit seinem Arzt bespricht, wie die Tagesmüdigkeit am besten überwältigt werden, dies kann z.B. durch Spaziergänge oder das Abwaschen mit kaltem Wasser erfolgen.

Bei Schlafstörungen kommt es vor, dass Zustände wie "Dösen" oder "Halbwach" als Schlaf empfunden werden, dabei treten wenige bzw. gar keine Tiefschlafzustände ein, die für die Erholung des Körpers unabdingbar sind. Zu beachten ist, dass eine Schlafrestriktion nur unter Aufsicht eines Therapeuten oder Arztes erfolgen sollte, eine selbstständig durchgeführte Schlafrestriktion kann eventuell erhebliche gesundheitliche Schäden hervorrufen.

Falls die Schlafrestriktion keine Wirkung zeigt, ist die Form der Schlafkompression zu empfehlen, bei der die Liege- bzw. Schlafzeit auf 6 bis 7 Stunden beschränkt wird.

Letztmalig bearbeitet am: 22. April 2009