Schlafstörung durch innere Unruhe
Seelische Belastungen lassen Sie schlechter schlafen und können so die Ursache von Schlaflosigkeit
sein.
Von Einzelfällen abgesehen, hat eine Schlafstörung meist keinerlei körperliche Ursachen. Erster Auslöser ist oft
ein belastendes Ereignis, z. B. ein Problem im Beruf oder die Trennung von einem Partner. Gefährlich wird es dann,
wenn Sie nach einigen Tagen nicht wieder in Ihren gewohnten Rhythmus zurückfinden. Dann hat sich die Schlafstörung
verselbständigt.
Wut und Arger darüber, am kommenden Tag wieder müde und schlapp zu sein, ziehen den Betroffenen immer tiefer in
den Teufelskreis hinein. Aktivierende Hormone wie Adrenalin werden ausgeschüttet und hemmen das Schlafbedürfnis.
Dagegen mangelt es in Stressphasen an beruhigenden Hormonen wie z. B. Serotonin oder dem „Schlafhormon” Melatonin.
Neben Hormonen und Botenstoffen beeinflussen äußere Bedingungen Ihren Schlaf. So stoppt beispielsweise Licht die
Melatonin-Produktion und schwächt das Schlafbedürfnis.
Auch Alltagsaktivitäten bestimmen darüber, wie gut Sie abends zur Ruhe finden. So kann z. B. ein Mittagsschlaf
das abendliche Schlafbedürfnis herabsetzen. Steigern lässt
es sich dagegen durch sportliche Tagesaktivitäten.
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