Schlafapnoe
Die Schlafapnoe ist ein Syndrom bei dem während des Schlafes Atemstillstände (Apnoen) stattfinden.
Die Symptome bestehen hauptsächlich in Tagesmüdigkeit und dem Auftreten von Sekundenschlaf. Die Schlafapnoe
gehört der Familie der Dyssomnien an und verursacht, dass eine betroffene Person während des Schlafes vermehrt
aufwacht, da der Körper mit Sauerstoff unterversorgt wird.
Die Syndrome werden in die Kategorien obstruktiv, zentral und gemischt unterschieden wobei die zentrale Apnoe am
seltensten vorkommt. Die eigentliche Ursache der Schlafkrankheit besteht in einer Schädigung des zentralen
Nervensystems (ZNS) wodurch das Gehirn Informationen falsch verarbeitet und keine Impulse an die Atemmukulatur
weiterleitet.
Die zentrale Apnoe wird zum größten Teil vererbt, kann aber auch durch Krankheiten wie beispielsweise Borreliose
entstehen. Die verbreitesten Formen der Schlafstörung sind die obstruktive und die gemischte Schlafapnoe, wobei ein
Befall des zentralen Nervensystems nicht immer mit der Erkrankung einhergeht.
Die Anzahl befallener Personen liegt in Deutschland bei ca. 800.000 wobei doppelt soviele Männer wie Frauen
betroffen sind. Kurzfristige Atemstillstände sind nicht schädlich, hier setzt die Atmung jedoch zumeist länger als
10 Sekunden aus wodurch der Sauerstoffgehalt im Blut abfällt und die Schlaffunktion der Erholung blockiert
wird.
Mögliche Ursachen basieren des Weiteren auf Übergewicht (Adipositas), Polypen, Alkohol, Schlafmittel,
Fehlstellungen des Unterkiefers und auf der Vergrößerung von Weichteilen wie z.B. der Zunge.
Behandlungsmethoden der Schlafapnoe sind die Reduktion von Risikofaktoren sowie die Benutzung einer Schlafmaske
die einen leichten Unterdruck in der Lunge erzeugt. Die Folgen können von Gesundheitsstörungen über Herzinfarkte
bis hin zu Autounfällen wegen Übermüdung führen.
Letztmalig bearbeitet am: 5. März 2009
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