Entspannungstechniken zum Einschlafen
Guter, erholsamer Schlaf ist ein Grundbedürfnis des Menschen - das wird oft unterschätzt. Nicht einschlafen zu
können, ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch chronisch werden. Wer im Alltag viel Stress hat und am Abend
nicht in der Lage ist, "herunterzukommen" und zu "entschleunigen", sollte nicht gleich zur Schlaftablette greifen, sondern besser Entspannungstechniken erlernen. Ohne tägliches
Üben, bis man die ausgewählte Technik beherrscht, erzielt man noch keinen positiven Effekt.
Entspannungstechniken können das Einschlafen indirekt fördern und die innere Unruhe abbauen. Das
Gedankenkarussell läßt sich nicht sofort anhalten, aber nach einiger Zeit wird man Erfolge spüren. Verkürzter
Schlaf und schlechte Schalfqualität lassen die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie die
Reaktionsgeschwindigkeit am Tage absinken. Wer übermüdet ist, sogar dem "Sekundenschlaf" beim Autofahren oder beim
Bedienen von Maschinen ausgesetzt ist, lebt gefährlich. Darum ist es von Vorteil, einige Entspannungsübungen zu
beherrschen.
Viele Menschen haben Erfolg mit Autogenem Training. Diese Form der Selbstsuggestion ist nicht einfach zu
erlernen. Am besten übt man das Programm in einem Kurs in einer Volkshochschule oder einem Gesundheitszentrum unter
Anleitung von Fachleuten ein. Beherrscht man es, sind Einschlaf- und Durchschlafstörungen bald Vergangenheit.
Genauso wirksam, aber leichter zu erlernen ist die Progressive Muskelrelaxation nach Jakobsen. Auch bestimmte
Yogaübungen, besonders Atemübungen ("Kraft des Atmens"), helfen beim Entspannen und Loslassen der Tageseindrücke
und können müde machen. Es lohnt sich auf jeden Fall, eine Entspannungstechnik zu erlernen. Die positiven
Erfahrungen, die sie auf Körper und Psyche ausüben, wird man auch noch im Alltag spüren. Ein ausgeschlafener,
entspannter Mensch ist den Tagesaufgaben einfach besser gewachsen.
Letztmalig bearbeitet am: 22. April 2009
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