Durchschlafstörungen
Gehen Sie bei einer Durchschlafstörung möglichst spät ins Bett
Wenn das Einschlafen für Sie kein großes Problem ist, Sie dafür aber nachts ständig aufwachen (sogenannte Durchschlafstörungen) und sich
dann schlaflos im Bett wälzen, ist es für Sie empfehlenswert, Ihren Aufenthalt im Bett strikt zu begrenzen (Schlafrestriktion) und möglichst spät
(!) ins Bett zu gehen.
Denn je weniger Zeit Sie im Bett verbringen, umso tiefer und erholsamer ist Ihr Schlaf.
So gehen Sie bei dem 3-Phasen-Modell gegen Durchschlafstörungen vor:
1. Phase: Versuchen Sie zunächst herauszufinden, wie viel Stunden Sie tatsächlich pro Nacht schlafen (z. B. fünf
Stunden).
2. Phase: Gehen Sie so ins Bett, dass Sie bis zum nächsten Morgen genau diese Zeit schlafen können (plus 15 Minuten zum
Einschlafen; Beispiel: schlafen gehen um 1.45 Uhr + 5,25 Std. Liegezeit =Aufstehen um 7 Uhr).
3. Phase: Wenn Sie bis auf kurze Aufwachphasen wirklich die meiste Zeit schlafen, steigern Sie die Bettliegezeit um 30
Minuten. Stehen Sie aber morgens immer zur gleichen Zeit auf (Beispiel: schlafen gehen jetzt um 1.15 Uhr + 5,75 Std. Liegezeit =Aufstehen um 7
Uhr).
So können Sie innerhalb von ein bis drei Monaten nach und nach Ihre Schlafdauer auf das für Sie optimale Maß (z. B. sieben bis acht Stunden)
hochfahren. Am besten beginnen Sie mit der 2. Phase im Urlaub oder zu Zeiten, in denen Sie morgens keine wichtigen Dinge zu erledigen haben.
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